Magnetresonanztomographie (MRI)

Informationen

Grundlegendes

Die Magnetresonanztomographie (MRT, MRI, Kernspintomografie) ermöglicht Schichtaufnahmen des Körpers ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen. Das Gerät erzeugt ein ständiges, sehr starkes Magnetfeld, welches keine bekannten Gesundheitsrisiken hat. In Kombination mit Radiowellen lassen sich Bilder der unterschiedlichsten Organe und Körperregionen erzeugen. Für die gezielte Ausstrahlung der Radiowellen in die interessierende Region, legen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen spezifische Spulen an (z.B. Kopfspule, Handgelenksspule, Kniespule etc.). Dadurch lassen sich sehr detaillierte Bilder der Untersuchungsregion erzeugen.

Da Träger einiger Implantate (z.B. Herzschrittmacher, Innenohrimplantate etc.) nicht in ein MRI dürfen, führen wir vorgängig einen Sicherheits-Check durch (MR-Fragebogen).

Während der Untersuchung befinden Sie sich ganz oder teilweise in der Untersuchungsröhre. Sie werden mittels Videokamera überwacht und können über eine Gegensprechanlage mit der Mitarbeiterin reden.

Die Untersuchungszeit beträgt zwischen 30 und 45 Minuten. Da während der Untersuchung z.T. laute Klopfgeräusche entstehen, erhalten Sie vorher einen Ohrschutz. Zudem bekommen Sie Kopfhörer, über die Sie Musik (auch mitgebrachte CD`s und MP3) hören können.

Je nach Fragestellung ist es notwendig, zusätzlich Bilder nach der Gabe eines intravenösen Kontrastmittels zu erstellen.

 

Vor der Untersuchung

Unsere Mitarbeiterin geht mit Ihnen als erstes den Sicherheitsfragebogen durch. Spricht nichts gegen eine Untersuchung im MRI, erhalten Sie von uns spezielle Kleidung für die Untersuchung. Sie dürfen keinerlei persönliche Gegenstände (Brille, Natel, Geldbörse) mit in den Untersuchungsraum nehmen. Falls nötig, erhalten Sie während der Vorbereitung eine intravenöse Leitung.

Bei bestimmten Untersuchungen des Bauchraumes müssen Sie vor der Untersuchung ein kontrastgebendes Mittel trinken. Sie werden darüber frühzeitig  informiert und zeitgerecht einbestellt.

Einige Gelenkuntersuchungen erfordern die Gabe von Kontrastmittel direkt ins Gelenk. Auch hierüber informiert Sie unsere Administration vorher und bestellt Sie entsprechend ein.

 

Nach der Untersuchung

Allergische Reaktionen auf MR-Kontrastmittel sind äusserst selten. Zu Ihrer Sicherheit verbleiben Sie dennoch nach intravenöser Kontrastmittel-Gabe für 30 Minuten im Institut. Während der Wartezeit bespricht der Radiologe mit Ihnen kurz Ihre Untersuchungsbilder. Anschliessend können Sie das Institut verlassen.

Ihr zuweisender Arzt erhält schnellst möglich den schriftlichen Untersuchungsbericht sowie Zugang zu den Bilddaten.

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